Röhrenfallstromverdampfer
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Die sichere Betriebsweise dieser Bauart im Bereich eines höheren Trockensubstanzgehalts im Saft ist hierbei ein entscheidendes Merkmal. Auch die BMA-Saftverteilung in 3 Stufen, die sich gerade bei sehr großen Fallstromverdampfern ausgezeichnet bewährt hat, konnte überzeugen. Der Grund hierfür liegt im Aufbau des Saftverteilers. Das untere Rinnensystem des Saftverteilers funktioniert nach dem Überlaufprinzip. Die dafür erforderliche beruhigte Zuführung des Saftes erfolgt aus einem zweiten Rinnensystem. Bündig mit dem Rinnenboden angeordnete kurze Rohre sind so ausgelegt, dass der Saft in dem Rinnensystem angestaut wird. Damit arbeitet diese Ebene des Saftverteilers nach dem Ausflussprinzip, womit eine geringere Beeinflussung durch Niveauunterschiede gegeben ist.
Die beim Typ „Beta“ unterhalb der Heizkammer integrierte Saftabscheidung ermöglicht eine besonders schlanke Bauweise. Bei noch niedrigem Trockensubstanzgehalt im Saft können Prallflächenabscheider integriert werden. Gegenüber der Bauweise mit oben angeordnetem Saftabscheider ergibt sich der Vorteil einer guten Zugänglichkeit zum Saftverteiler.
Die Verdampferkörper mit einer Höhe von ca. 23m werden in einem Stück transportiert. Vor Ort können sie dann direkt vom Tieflader aus aufgestellt werden. Anschließend erfolgt das Einwalzen der Rohre.
In vielen Ländern ist BMA mit Röhrenfallstromverdampfern vom Typ „Beta“ besonders dann konkurrenzfähig, wenn auch eine lokale Fertigung mit einbezogen wird. BMA liefert dann die Kernkomponenten (Saftverteiler, Rohrböden, ggf. Saftabscheidereinbauten) und Zeichnungen für die lokale Fertigung des Verdampferkörpers.
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Kundennutzen
- Hohe Wasserverdampfung
- Geringer Platzbedarf
- Gute Zugänglichkeit


