OVC-Kristallisator

Oszillierender stehender Kühlungskristallisator OVC
Der kontinuierlich arbeitende stehende STARCOSA-Kühlungskristallisator vom Typ OVC eignet sich in besonderem Maße zur Kristallisation von hochviskosen und langsam kristallisierenden Füllmassen, z.B. Dextrosemonohydrat, Fructose u.ä.
Der Kristallisator ist für kleine und große Leistungen in einer Einheit erhältlich. Volumina von bis zu 650 m³ können gefertigt werden. OVC-Kristallisatoren sind lieferbar für Standarddurchmesser von 3,2 m, 3,4 m, 4,5 m und 5,2 m. Mit diesen Volumina bieten sie ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis.
Das Kühlsystem besteht aus speziellen standardisierten, blockförmigen Kühlrohrelementen, die an Hubrohren befestigt sind und mit definiertem Hub durch die Füllmasse auf- und abwärts oszillieren. Für die Bewegung in vertikaler Richtung sorgen Hydraulikzylinder, die an einem Spezialrahmen oberhalb des Maischenkopfes angebracht sind.
Kühlwasser fließt im Gegenstrom zur Füllmasse durch Kühlwasserrohre von oben zu den jeweiligen Kühlelementen und strömt durch Sammelrohre in den Hubrohren nach oben zurück. Der Kristallisator ist, je nach gestellter Kühlaufgabe, mit einer bestimmten Anzahl von Kühlschlangen (Kühlfläche) ausgerüstet.
Die Auf- und Abwärtsbewegung der Kühlelemente durch die Füllmasse erzielt einen Selbstreinigungseffekt. Vorausgesetzt, die Kühlelemente sind ausreichend benetzt und das Temperaturgefälle wird eingehalten, gibt es kein Anbacken von Kristallen auf der Kühlfläche, wodurch sichergestellt ist, daß der Wärmeübergang unverändert bleibt. Das Temperaturgefälle wird bei < 3,5 °C gehalten. 
Herausragende Merkmale:
 | Sehr große Standardvolumina für Dextrose- und Fructosekristallisation
| |  | Stehende Ausführung, dadurch geringer Platzbedarf
| |  | Bestens geeignet für Außenaufstellung, keine Mehrkosten für Gebäude, ideal zur Erweiterung bestehender Anlagen
| |  | Verarbeitung auch von Füllmassen sehr hoher Viskosität; gleichmäßige Relativbewegung zwischen Füllmasse und Kühlrohren, dadurch äußerst effizienter Wärmeübergang
| |  | Große spezifische Kühlflächen von bis zu 6 m²/m³ Kristallisationsvolumen
| |  | Gleichmäßige definierte Verweilzeit
| |  | Kein Anbacken von Kristallen an den Kühlrohren aufgrund des Selbstreinigungseffekts
| |  | Geringe spezifische Leistungsaufnahme | |

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